Über2019-03-31T13:40:03+00:00
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Über HighPots

Wer wir heute sind – zusammengefasst

HighPots ist eines der führenden mittelständischen Dienstleistungsunternehmen in den Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz.
Unsere Dienstleistungen konzentrieren sich auf die Entwicklung von Software, auf die Analyse von Daten sowie auf die Definition von Anforderungen.
Die Ergebnisse unserer Datenanalysen haben häufig Auswirkungen auf die Strategie unserer Kunden.
Daher gibt es zunehmend Berührungspunkte zum Strategiemanagement unserer Kunden. Unsere Kunden sind ausschließlich andere Unternehmen. HighPots ist somit ein B2B-Unternehmen.

Unser Logo soll eine Zelle darstellen. Der Kern aus einem künstlichen neuronalen Netzwerk. Die Schale um die Kern herum ist ein biologisches Neuron. Damit wollen wir ausdrücken, dass unsere tägliche Arbeit mit künstlicher Intelligenz zusammenhängt. Diese künstliche Intelligenz tut viele wichtige sinnvolle Dinge. Aber die Entscheidung, welche Dinge wann, wie und wie oft getan werden, soll der Mensch entscheiden. Deswegen umgibt das biologische Neuron die künstliche Intelligenz in deren Mitte.

Aus der Perspektive unserer Gründer, die teilweise auch heute noch im Unternehmen sind und zusammenarbeiten, existiert „HighPots“ bereits seit 30 Jahren.

Der Name HighPots ist eine verkürzte Ausdrucksweise für High Potentials und bezieht sich auf unsere Mitarbeiter. Der Name wurde 2011 nach einer verlorenen juristischen Schlacht vergeben.

Gegründet wurden wir in Deutschland. Im Jahr 2018 sind wir jedoch in die Schweiz gezogen. Die hohe Steuerlast auf unverschuldete Unternehmen in Deutschland war nicht der primäre Grund. Einer der Hauptgründe war das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Dieses Gesetz verlangt, dass dieselben Mitarbeiter nicht länger als 18 Monate bei unseren Unternehmenskunden arbeiten dürfen. Da unsere Projekte häufig deutlich länger als 18 Monate dauern und wir nicht reihenweise Spezialisten zum Austausch in Projekten vorhalten können, haben wir uns für die Schweiz entschieden.

Wer unsere Kunden sind

Unsere Kunden sind ausschließlich andere Unternehmen. Dennoch ist unser Handeln und Denken oft auch auf Konsumenten ausgerichtet. Denn es ist unmöglich, intelligente Lösungen für unsere zu entwickeln, ohne dabei den Endkunden zu berücksichtigen. Unsere Kunden sind internationale Konzerne, aber auch mittelständische Unternehmen.

HighPots ist in den Branchen Automobil, Pharmazie, Banken, Versicherungen, Medizin, Energie sowie in der Reiseindustrie stark vertreten.

Unser Ziel

Unser Ziel ist die Stärkung unserer Kunden. Hierfür setzen wir die Intelligenz, Erfahrung, Kreativität, Freude und Energie unserer Mitarbeiter ein. Aber natürlich setzen wir auch moderne und bewährte Technologien und Methoden ein. Die Kombination all derjenigen Parameter sorgt für eine hohe Qualität und eine hohe Kundenzufriedenheit.

Internationalität und Barrierefreiheit

Unsere Kunden sind international, – aber auch unsere Mitarbeiter. Die Sprache, in der HighPots-intern gesprochen und dokumentiert wird, ist Englisch. HighPots ist offen für Kunden und Mitarbeiter aller Kulturen, aller Rassen, aller Religionen, aller Geschlechter, aller sexuellen Orientierungen, aller Glaubensrichtungen und aller Länder. Dennoch herrscht HighPots-intern eine einheitliche Unternehmenskultur. Ebenfalls eine ethische Einstellung, die in ihrem Grundsatz einheitlich, zweckdienlich und friedlich ist.

Mitarbeiter bei HighPots und wie wird man Mitarbeiter bei HighPots?

Die Population in den meisten Ländern ist zu klein, um Personal ausschließlich in einem Land zu akquirieren. Reich bevölkerte Länder wie beispielsweise China oder Indien, die auch über sehr gute Universitäten verfügen, sind Ausnahmen. In West-Europa, der Schweiz und in den USA suchen beinahe alle Unternehmen nach top-ausgebildetem Personal. HighPots konkurriert bei der Personalauswahl in diesen Ländern nicht nur mit den Mitbewerbern innerhalb des technischen Consultings, sondern mit allen anderen Unternehmen. Aus diesem Grund rekrutiert HighPots Personal aus allen Ländern dieser Welt. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss unseres Personalauswahlprozesses (Assessment Center).

Assessment Center (AC)

Wir haben uns viele AC‘s zu unterschiedlichen Tätigkeitsprofilen angesehen. Von namhaften Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Zum Beispiel von Google, Daimler, NASA, Huawei, Boston Consulting Group oder Roland Berger. Einige unserer Mitarbeiter waren vorher auch bereits Mitarbeiter in den genannten Unternehmen. Wir haben uns ebenfalls die Assessment Center von Elite-Universitäten und Forschungseinrichtungen näher angesehen. Auch analysierten wir die AC‘s von Think-Tanks und non-profit Organisationen wie beispielsweise Greenpeace oder den Vereinten Nationen. Wir analysierten verschiedene Intelligenztests, Kreativtest und Verfahren zur Identifikation von Unternehmensloyalität. Wir investierten viel Zeit und Energie in die Entwicklung unseres eigenen AC‘s. Und das ist durchaus mindestens auf Augenhöhe mit den Personalauswahlverfahren namhafter Organisationen. Unser Personal ist unsere wichtigste Ressource. Wir machen bei der Personalauswahl keine Kompromisse. Auch wenn dies weniger wirtschaftliches Wachstum bedeuten würde.

Unser Antrieb ist der Erfolg

Erfolg ist der Motor der die Menschen antreibt. Erfolg ist ein Garant für Wohlbefinden und Stolz. Erfolg ist das Übertreffen der eigenen Leistung oder auch das besser sein als andere. Erfolg hat viele Dimensionen. Erfolg kann im Privatleben und im Berufsleben stattfinden. Schneller rennen als gestern, schwerere gewichte heben als andere, andere Menschen glücklich machen, mehr Geld verdienen, die Welt besser zu verstehen, – es gibt noch viele Beispiele.

Aber wir bei HighPots sind uns einig, dass Erfolg planbar ist. Erfolg ist nicht nur planbar, sondern Erfolg muss geplant werden.
Ein zufriedener Kunde ist für uns Erfolg. Aber ebenso interessante und spannende Tätigkeiten oder Projekte bei unseren Kunden.

Die zwischenmenschliche Interaktion, die Diskussionen zwischen Kollegen und Kunden, das Begreifen anderer Perspektiven, das Erreichen eines einheitlichen Verständnisses und das gemeinschaftliche Wirken zur Erreichung eines definierten Ziels – all das sind Erfolgserlebnisse.

Wenn diese Erfolgserlebnisse nicht erreicht werden können oder das Ziel am Ende nicht erfolgreich sein kann, ist unsere Arbeit nutzlos. Bei Erkennung geringer Erfolgsaussichten und Ablehnung konstruktiver Vorschläge zur erfolgreichen Zielerreichung, kann es zur Ablehnung von Aufträgen kommen.

Der Weg ist für uns nicht das Ziel. Nur das erfolgreiche Ziel ist das Ziel.

Änderung der geschäftlichen Ausrichtung

Im Jahr 2018 änderten wir die geschäftliche Ausrichtung unseres Unternehmens. Unsere Schwerpunkte in den letzten Jahren lagen im technischen Marketing und im dynamischen Pricing.

Die praktische Umsetzung der Projekte erfolgte jedoch weitgehend durch Anforderungsmanagement, Datenanalysen und Softwareentwicklung.

Alle Projekte im technischen Marketing waren letztendlich Data Analytics-Projekte oder Softwareentwicklungs-Projekte.

Im dynamischen Pricing wurden die Anforderungen vielseitiger und gingen weit über das Marketing hinaus.

Daher haben wir uns dazu entschieden, die Dienstleistungen nicht nur im Marketingbereich anzubieten. So wurde HighPots in 2018 ein technisches Dienstleistungsunternehmen für die Bereiche Softwareentwicklung, Datenanalyse und Requirements Engineering.

Hier endet die komprimierte Beschreibung von HighPots.

Wenn Sie Zeit und Lust haben können Sie die vollständige Geschichte unseres Unternehmens in nachstehenden Kapiteln lesen.

Sollten Sie Fragen zu unserem Unternehmen haben oder weitere Informationen wünschen, schreiben Sie uns eine kurze formlose Nachricht über unser Kontaktformular.

Jede werbefreie Anfrage wird von uns sehr ernst genommen und persönlich beantwortet (ohne künstliche Intelligenz – von Mensch zu Mensch).

Rückblick

Die Geschichte von HighPots beginnt im Jahr 1984 mit der Gründung eines ehrenamtlichen Vereins für Schülernachhilfe im Raum Stuttgart. Initiator war Herr Dr. Schuster, ein Mathe- und Physik-Lehrer, der für die Kinder finanziell schwächerer Familien eine kostenfreie Nachhilfealternative bieten wollte.

Der Verein war ein Erfolg. Der Mitgliederzulauf vergrößerte sich, der Verein konnte Spendeneinnahmen verbuchen und mietete ein älteres Gebäude, das gemeinschaftlich renoviert wurde.

Die Wandlung

Der Verein wandelte sich von einer reinen Schülernachhilfe zu einem sozialen Treffpunkt für Schüler mehrerer Schulen. Die Anzahl der Schüler stieg ebenso wie die Anzahl der Lehrer, – an bestimmten Tagen kamen Eltern dazu und halfen bei der Begleitung von Projekten.
Die Schüler bereiteten sich auf die Funkamateurprüfung vor, nahmen an Jugend-Forscht-Projekten teil, machten Schifferscheine (insbesondere das Bodenseepatent), lernten den Segelflug oder engagierten sich im Modellbau oder der Entwicklung von Software.

In den Ferien arbeiteten viele Schüler bei Daimler, Porsche, IBM oder HP und verdienten sich oft ein Zubrot durch Ideen in den Bereichen Produktion, Qualitätsverbesserung oder Prozessoptimierungen.
Damals existierten heute etablierte Begriffe wie „Ideenmanagement“ oder „Innovationsentwicklung“ nicht. Es gab das betriebliche Vorschlagswesen in Form von Briefkästen an den Wänden neben den Stempeluhren, in denen die Verbesserungsvorschläge, auf einem Zettel skizziert, eingeworfen wurden. „Innovationen“ hießen damals „Erfindungen“ und der dazu gehörige Beruf lautete „Erfinder“ und nicht „Innovator“.

Der ursprünglich gegründete Nachhilfeverein entwickelte sich zu einem Erfinderladen. Die Schüler wurden älter und übernahmen zunehmend mehr Verantwortung, initiierten und organisierten die Nachhilfegruppen der jüngeren Schüler sowie die Belegung der Räume und der PC-Arbeitsplätze.

Gründer HighPots Experten intelligenze Marketing-Systeme
Digital-Marketing Experten HighPots Eliteuniversitäten



Tiefschlaf

In den 90er Jahren machten die älteren Schüler ihr Abitur und gingen zur Universität. Zu dieser Zeit stand es um den Maschinenbau und die Automobilindustrie nicht besonders gut, Deutschland wandelte sich zunehmend von der Produktions- zur Informationsgesellschaft.

Die Eltern reduzierten das Vereinsengagement, – konzentrierten sich auf eigene Fortbildungsmaßnahmen und intensivierten ihre Anstrengungen am Arbeitsplatz.
Der Verein fiel zu dieser Zeit in einen Tiefschlaf.

Das Erwachen

2005 hauchte Kara, ein Vereinsmitglied aus alten Tagen, dem Verein neues Leben ein. Kara begann ihre Karriere nach dem Jura-Studium bei der Staatsanwaltschaft. Sie setzte ihren Schwerpunkt auf Patentrecht, verließ die Staatsanwaltschaft nach 5 Jahren und wurde Syndikus für Patentvergabe bei Daimler. Erst jetzt verstand Kara, wie weit der Verein mit seinen Ideen 10 Jahre zuvor war. In der Automobilbranche wurden Ideen und Erfindungen bejubelt, die der Verein bereits viele Jahre zuvor hatte.

Rekrutierung der Basis-Crew

Nach dem Entschluss von Kara, den Verein aus seinem Tiefschlaf zu wecken, rief Kara zuerst Nilay an. Nilay, Ende der 80er Jahre ebenfalls ein engagiertes Vereinsmitglied, arbeitete nach ihrem wirtschaftswissenschaftlichem Studium bei der Boston Consulting Group als Strategieberaterin M&A. Kara überzeugte Nilay, – die Beiden trafen sich zum ersten Mal nach vielen Jahren am Frankfurter Flughafen um die nächsten Schritte zu planen.

„IT ist nicht alles, aber ohne IT ist alles nichts“ – dieses Bewusstsein war Anlass für den Anruf bei Thomas Kull (auch „Krulli“ genannt), der nach seinem Informatikstudium und seiner Promotion einen SW-Entwicklungsbereich bei IBM leitete. Thomas war von der Idee schnell begeistert und war von nun an mit von der Partie.

Zu guter Letzt sollte noch ein Naturwissenschaftler mit ins Boot, der das große Ganze im Blick haben und auch die Prototypen, bestehend aus Hardware und Software, konzipieren und bauen sollte.

Kurz nach 20 Uhr klingelte bei Rüdiger das Telefon. Als Quantenphysiker und Spezialist für künstliche Intelligenz forschte er bereits als Schüler und Student an McCulloch-Pitts-Zellen und später an Hopfield-Netzen. Als das Telefon klingelte, verließ er gerade das KNCS-Institut des MIT.

Rüdiger war von der Idee nicht angetan. Er vertrat die Meinung, dass die wichtigste Kompetenz nicht in der Entwicklung der Ideen oder eines Prototyps liegen würde, sondern in der Identifikation des richtigen Zeitpunkts für eine bestimmte Idee – diese Kompetenz sprach er im Bereich der Digitalisierung ganz Deutschland ab.

Ebenso machte er auf die zunehmende Bedeutung des digitalen Marketings aufmerksam; „Technologiefortschritt mag in den 80er Jahren ausschlaggebend gewesen sein, heute jedoch siegen Unternehmen die es schaffen, dass möglichst viele Menschen von dem Fortschritt erfahren und Zugang dazu bekommen – und dazu bedarf es viel Kapital“.

Kara, Nilay und Thomas rangen Rüdiger trotz seiner Vorbehalte 4 Stunden pro Woche Vereins-Engagement ab.

Experten Digitalmarketing künstliche Intelligenz HighPots
Künstliche Intelligenz im Marketing Wachstumsmotor für HighPots

Expansion

Im weiteren Verlauf wurden viele „schlafenden“ Vereinsmitglieder und ehemalige Mitglieder reaktiviert. Bis 2010 stieg die Mitgliederanzahl auf über 2.500, davon waren ca. 500 Vereinskollegen aktiv (mehr als 10 Stunden/Woche). Es standen somit mehr als 20.000 Stunden pro Monat an ehrenamtlichen Personalressourcen zur Verfügung. Der Verein wickelte F&E- sowie Recherche-Aufträge von Kommunen, Städten und der Industrie im Ballungsraum mittlerer Neckar ab.

Sämtliche Einnahmen wurden in die Vereinsausstattung (Laborgeräte, IT, Lizenzen, etc.) als auch in die Nachhilfe- und Schulprojekte investiert. Auch spendete der Verein hohe Beträge an Bildungsinstitute und andere Non-Profit-Organisationen.

Der Verein entwickelte sich neben dem Fraunhofer-Institut zu einer wichtigen regionalen Institution für die Wirtschaft.

Der Niedergang

Das Jahr 2010 war nicht nur deswegen negativ, weil die von der „sozialen“ SPD durchgesetzte Agenda 2010 den Beweis erbrachte, dass Bürger zwar für einen Sozialstaat zahlen müssen, diesen aber nicht in Anspruch nehmen dürfen.
In 2010 brachte der Postbote dem Verein eine Klagezustellung vom Gericht. Die Finanzbehörden klagten auf Verfehlung des Vereinszwecks und auf Steuernachzahlungen in Millionenhöhe.
Der Verein sah sich zu Unrecht beklagt, schlug das Vergleichsangebot der Finanzbehörden aus und strebte einen juristischen Prozess an.

Das Urteil

In 2011 kam es in letzter Instanz zu einem Urteil. Das Gericht sprach den Finanzbehörden im ersten Punkt, Verfehlung des Vereinszwecks, Recht zu und ordnete die Schließung des Vereins an. Vom zweiten Punkt, der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, wurde der Verein freigesprochen.

Maschinelles Lernen Digitalmarketing bei HighPots
Online-Marketing künstliche Intelligenz maschinelles Lernen auf Expansionskurs bei HighPots

Eine deutsche GmbH & Co. KG

Nach dem Urteil wurde lange diskutiert, ob ein neuer Verein mit neuer Satzung gegründet werden sollte oder eventuell auch eine gemeinnützige GmbH (gGmbH).
Die Juristen hatten von der Gründung einer gemeinnützigen Organisation, ungeachtet in welcher Gesellschaftsform, abgeraten. Zu hoch wäre die Gefahr, wieder in einen ähnlichen Fall verwickelt zu werden.

Die Basis-Crew, bestehend aus Kara, Nilay, Thomas und Rüdiger, einigte sich auf die Gründung eines klassischen Unternehmens.

Doch es herrschte Unklarheit darüber, welche ehemaligen Unternehmens-Kunden des Vereins auch gegenüber einer wirtschaftlichen Organisation aufgeschlossen wären. Würden die Unternehmen diesen Wandel mitgehen? Mit welchen Einnahmen kann gerechnet werden und wie können die Ausgaben gering bleiben?
Welches Mantra soll das neue Unternehmen haben und welcher Unternehmensname passt zu dem noch zu definierenden Mantra?
Welche Gesellschaftsform bietet die höchste finanzielle Flexibilität bei gleichzeitiger kalkulierbarer Haftung?
Die den Verein beratende Wirtschaftsprüferkanzlei schlug eine GmbH & Co.KG vor, – der Vorschlag wurde angenommen.

Mission und Mantra

Das neue Unternehmen sollte sein Portfolio gegenüber dem ehemaligen Verein nicht wesentlich ändern. Die Unternehmen, die die Dienstleistungen des Vereins beauftragt hatten, sollten somit einfacher re-akquiriert werden können.

Dennoch konnte das neue Unternehmen mit seiner geringeren Personalressourcenstärke nicht alle Dienstleistungen des Vereins abbilden.

Daher wurde zum einen eruiert, welche Produkte und Services die Unternehmen beim Verein am häufigsten beauftragt hatten.

Zum zweiten wurde ermittelt, wohin sich die Märkte voraussichtlich in Zukunft entwickeln werden würden.

Im letzten Schritt wurden die Fähigkeiten und Leidenschaften der zur Verfügung stehenden Personalressourcen sowie der Sachressourcen via SWOT-Analyse identifiziert.
Die Ergebnisse waren eindeutig.

Die Mission ist die Aufrechterhaltung der Marketing- und Vertriebs-Schnittstellen zwischen europäischen Unternehmen und Endkunden im Kontext der digitalen Transformation.


Das erarbeitete Mantra lautete:

„Digitale Kundenzentrierung & datenbasiertes Marketing“


Das „neue“ Unternehmen sollte sich dabei:

  1. Mit der Erforschung des Menschen in seiner Rolle als Konsument beschäftigen.
  2. Die Big 5 und deren Untergruppen sollen dabei als wissenschaftlicher Leitfaden dienen (Gewissenhaftigkeit, Offenheit für neue Erfahrungen, Extraversion/Intraversion, Verträglichkeit, Neurotizismus).
  3. Die Ergebnisse sollen der präzisen dynamischen und automatisierten Zuordnung von Konsumenten zu Zielgruppen oder Risikogruppen (Kunden aus der Versicherungsbranche) dienen.
  4. Mit der Erforschung von Methoden für den Auf- und Ausbau sowie für die Messung von Vertrauen zwischen Unternehmen und Konsumenten befassen.
  5. Zur Zielerreichung der Hochtechnologie bedienen (künstliche neuronale Netzwerke, visuelle Intelligenz, maschinelles Lernen, etc.)
  6. Tiefgreifendes mathematisches Know-how im Bereich Stochastik und statistische Verfahren für die Massendatenanalyse erschließen
  7. Mit starken Forschungspartnern zusammenschließen um schnelle Produkt- und Service-Entwicklungs-Zyklen zu erreichen

Weitere sekundäre Ergebnisse waren:

  • Ausschließliche B2B-Ausrichtung
  • Fokussierung auf B2C-Branchen (Automobil, Reiseindustrie, Energie, Pharma- & Medizin, Versicherungen und Banken)


Unternehmensname

Aufgrund unserer weitreichenden Personalauswahlverfahren und anspruchsvollen Assessment-Center, selbst für ehemalige Vereinsmitglieder, verfügte das neue Unternehmen bereits seit Beginn an über überdurchschnittlich qualifiziertes Personal.
Aus diesem Grund fiel der Name auf HighPots, – ein Akronym für „High Potentials“.

HighPots – das Logo

Alle HighPots-Mitarbeiter und –Mitarbeiterinnen durften Vorschläge für das Unternehmenslogo einbringen.
Aufgrund der starken Ausrichtung auf Digitalisierung, Big Data, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen wurde als Logo ein Neuron gewählt.

Aufgrund unserer Unternehmensphilosophie, nämlich dass die biologische menschliche Lebensform gegenüber der künstlichen Lebensform zu jeder Zeit das letzte Wort haben sollte, haben wir ein künstliches neuronales Netzwerk als kleineren Bestandteil innerhalb eines biologischen Neurons im Logo skizziert.

Maschinelles Lernen im Dynamischen Pricing im Marketing
Omnichannel Marketingintelligenz für M2M

2011 bis 2016

Im Zeitraum von 2011 bis 2016 konnte HighPots vielen Marketing- und Vertriebs-Abteilungen unterschiedlicher Unternehmen bei der Steigerung von Verkäufen helfen.
Die intelligente, automatisierte und präzise Zuordnung von Konsumenten zu exakten Zielgruppen in Echtzeit hat sich als lohnenswert für unsere Unternehmenskunden herausgestellt.

Ebenso waren unsere entwickelten Kennzahlensysteme für branchenorientierte Vertrauensmessung zwischen Konsumenten und B2C-Unternehmen mittlerweile ein wichtiges Instrument für unsere Kunden.

Seit 2011 erforschte HighPots allgemeine und branchenbasierte Verhaltensweisen von Konsumenten. HighPots arbeitete hier mit Universitäten und Instituten zusammen. Diese Verhaltensweisen hatten wir in zahlreiche Parameter unterteilt. Wir zeichneten das Verhalten von Konsumenten auf, analysierten es und ordneten den Konsumenten mit hoher Treffsicherheit einer oder mehrerer Zielgruppe(n) zu. Am Ende erfolgte dies mit Machine Learning-Komponenten.

Darauf folgend spielten wir Vertrauenselemente aus und haben das entstehende Vertrauen gemessen. Auch hierfür hattenen wir eigene Trust-KPI entwickelt.

War das Vertrauen zwischen Unternehmen und Konsument hoch genug und das Interesse des Konsumenten an einem Produkt oder Service ausreichend, wurden Angebote ausgespielt.

Die Abbildung psychologischer und soziologischer konsumbezogener Aspekte in der Software brachte große Vorteile für die B2C-Unternehmen.


Konkrete Entwicklungen von HighPots zwischen 2011 und 2016 waren:

  • Entwicklung eines Verfahrens sowie von Software zur Messung von Vertrauen
  • Zielgruppen-Mapper® – Software zur dynamischen Zuordnung von Konsumenten-Profilen zu Zielgruppen sowie von Produkten zu Zielgruppen
  • Gamification Klick-Rally® – Entwicklung und Vermarktung von Spiele-Apps zum Zwecke der Datenanreicherung und Endkunden-Profilierung
  • Schnittstellen zu Web-Tracking-Systemen
  • Schnittstellen zu CRM-Systemen (Midoco, Microsoft Dynamics, CAS, etc.)
  • Schnittstellen zu Content Management Systemen
  • Browser- und Clock-Fingerprint-Software
  • Ultraschall eBeacon zur Multi-Screen-User-Erkennung
  • S4CRM® – integriertes Multi-Channel-System zur Sozialdatenanreicherung, Zielgruppendefinition, Produkt-Zielgruppen-Matching, Kampagnen-Management und Real-Time Kampagnen-Controlling
  • MailStone® – System für die Zuordnung von E-Mail-Adressen zu Zielgruppen
  • HP-Cloud – Aufbau einer High Performance Big Data-Cloud
  • Digitaler Service Desk (DSD) – Hybridsystem aus Bot und Mensch für Support- und Service-Center

2017 und 2018

In Jahren 2017 und 2018 bauten wir unser Portfolio im Bereich des datenbasierten Marketings unter Einsatz neuronaler Netzwerke und stochastischen Verfahren aus.

Auch entwickelten wir weitere Produkte und Schnittstellen zur Datenerhebung, die teilweise als neue Marketingkanäle fungierten oder eine Ergänzung für bestehende Marketingkanäle waren.

Wir brachten in 2017 unseren Systemen die Unterscheidung zwischen Erfolg und Misserfolg bei.
Wird beispielsweise eine hohe Conversion erreicht, merken sich unsere Systeme alle Parameter, die dazu führten – aus sämtlichen Kampagnen… Werbekanal-übergreifend. Dies war auch die Basis für die Entwicklung der Algorithmen im Bereich dynamisches Pricing.

Dazu wurden auch soziologische Trends addiert, – bestimmte gesellschaftliche oder politische Ereignisse in Kontext zum Kampagnenergebnis gesetzt.

Künstliche Marketingintelligenz Vorteile für Unternehmen

Somit brachten unsere Algorithmen für maschinelles Lernen permanente Vertriebs- und Marketing-Optimierungen in unsere Software-Produkte. Das dynamische Pricing führte zur teil-automatisierten Umsatzsteigerung unserer Kunden. Generell beauftragten die Kunden kaum mehr operative Marketingmaßnahmen mehr bei HighPots (z.B. SEM oder SEO). Im Vordergrund standen zunehmend die Softwareentwicklung und die Analyse von Massendaten.

Arbeitnehmerüberlassung

Im Jahr 2018 hat uns das EU-Arbeitnehmerüberlassungsgesetz vor Herausforderungen gestellt. HighPots ist kein Unternehmen, dass anderen Unternehmen Mitarbeiter vermittelt. Dennoch betrachtet die EU alle Projekte, die länger als 18 Monate andauern und von denselben Mitarbeitern begleitet werden, als Arbeitnehmerüberlassung. Das Gesetz verlangt, die Mitarbeiter auszutauschen, das Projekt zu beenden oder dass die Mitarbeiter von unseren Kunden fest angestellt werden. In Zeiten in denen Informatiker, Statistiker und Software-Ingenieure rar sind bliebt unseren Unternehmenskunden nichts anderes übrig, als unser Mitarbeiter abzuwerben und zu übernehmen. Nur so konnten die Kunden ihren Betrieb sicherstellen.

Die Gegenwart – die Schweiz empfängt uns herzlich

Um dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu entgehen, ist HighPots im Jahr 2018 in die Schweiz umgezogen. Dort arbeiten wir nun auch für Schweizer Unternehmen und versuchen, mit unseren Expertisen zu unterstützen.

Die Nachfrage unserer Unternehmenskunden hinsichtlich der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten half uns bei der Entscheidung bezüglich der zukünftigen Firmenausrichtung.

In 2019 löschten wir die Marketingausrichtung aus unserem Portfolio. Seit 2019 fokussieren wir uns wieder auf das Verstehen von Kundenanforderungen (Anforderungsmanagement / Requirements Engineering), die Entwicklung intelligenter Software sowie die Analyse von strukturierten und unstrukturierten Massendaten (Big data Analytics).

Unsere enge Verbindung zur Forschung werden wir noch intensiver ausbauen.
Insbesondere auch die Bereiche Künstliche Intelligenz und Quantenengineering. Die Abbildung von künstlichen neuronalen Netzen auf Quantencomputern ist dabei ein Schwerpunkt.