Über 2017-12-02T17:05:32+00:00

Über HighPots

Rückblick

Die Geschichte von HighPots beginnt im Jahr 1984 mit der Gründung eines ehrenamtlichen Vereins für Schülernachhilfe im Raum Stuttgart. Initiator war Herr Dr. Schuster, ein Mathe- und Physik-Lehrer, der für die Kinder finanziell schwächerer Familien eine kostenfreie Nachhilfealternative bieten wollte.

 

Der Verein war ein Erfolg. Der Mitgliederzulauf vergrößerte sich, der Verein konnte Spendeneinnahmen verbuchen und mietete ein älteres Gebäude, das gemeinschaftlich renoviert wurde.

Die Wandlung

Der Verein wandelte sich von einer reinen Schülernachhilfe zu einem sozialen Treffpunkt für Schüler mehrerer Schulen. Die Anzahl der Schüler stieg ebenso wie die Anzahl der Lehrer, – an bestimmten Tagen kamen Eltern dazu und halfen bei der Begleitung von Projekten.
Die Schüler bereiteten sich auf die Funkamateurprüfung vor, nahmen an Jugend-Forscht-Projekten teil, machten Schifferscheine (insbesondere das Bodenseepatent), lernten den Segelflug oder engagierten sich im Modellbau oder der Entwicklung von Software.

 

In den Ferien arbeiteten viele Schüler bei Daimler, Porsche, IBM oder HP und verdienten sich oft ein Zubrot durch Ideen in den Bereichen Produktion, Qualitätsverbesserung oder Prozessoptimierungen.
Damals existierten heute etablierte Begriffe wie „Ideenmanagement“ oder „Innovationsentwicklung“ nicht. Es gab das betriebliche Vorschlagswesen in Form von Briefkästen an den Wänden neben den Stempeluhren, in denen die Verbesserungsvorschläge, auf einem Zettel skizziert, eingeworfen wurden. „Innovationen“ hießen damals „Erfindungen“ und der dazu gehörige Beruf lautete „Erfinder“ und nicht „Innovator“.

 

Der ursprünglich gegründete Nachhilfeverein entwickelte sich zu einem Erfinderladen. Die Schüler wurden älter und übernahmen zunehmend mehr Verantwortung, initiierten und organisierten die Nachhilfegruppen der jüngeren Schüler sowie die Belegung der Räume und der PC-Arbeitsplätze.

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Tiefschlaf

In den 90er Jahren machten die älteren Schüler ihr Abitur und gingen zur Universität. Zu dieser Zeit stand es um den Maschinenbau und die Automobilindustrie nicht besonders gut, Deutschland wandelte sich zunehmend von der Produktions- zur Informationsgesellschaft.

Die Eltern reduzierten das Vereinsengagement, – konzentrierten sich auf eigene Fortbildungsmaßnahmen und intensivierten ihre Anstrengungen am Arbeitsplatz.
Der Verein fiel zu dieser Zeit in einen Tiefschlaf.

Das Erwachen

2005 hauchte Kara, ein Vereinsmitglied aus alten Tagen, dem Verein neues Leben ein. Kara begann ihre Karriere nach dem Jura-Studium bei der Staatsanwaltschaft. Sie setzte ihren Schwerpunkt auf Patentrecht, verließ die Staatsanwaltschaft nach 5 Jahren und wurde Syndikus für Patentvergabe bei Daimler. Erst jetzt verstand Kara, wie weit der Verein mit seinen Ideen 10 Jahre zuvor war. In der Automobilbranche wurden Ideen und Erfindungen bejubelt, die der Verein bereits viele Jahre zuvor hatte.

Rekrutierung der Basis-Crew

Nach dem Entschluss von Kara, den Verein aus seinem Tiefschlaf zu wecken, rief Kara zuerst Nilay an. Nilay, Ende der 80er Jahre ebenfalls ein engagiertes Vereinsmitglied, arbeitete nach ihrem wirtschaftswissenschaftlichem Studium bei der Boston Consulting Group als Strategieberaterin M&A. Kara überzeugte Nilay, – die Beiden trafen sich zum ersten Mal nach vielen Jahren am Frankfurter Flughafen um die nächsten Schritte zu planen.

„IT ist nicht alles, aber ohne IT ist alles nichts“ – dieses Bewusstsein war Anlass für den Anruf bei Thomas Kull (auch „Krulli“ genannt), der nach seinem Informatikstudium und seiner Promotion einen SW-Entwicklungsbereich bei IBM leitete. Thomas war von der Idee schnell begeistert und war von nun an mit von der Partie.

Zu guter Letzt sollte noch ein Naturwissenschaftler mit ins Boot, der das große Ganze im Blick haben und auch die Prototypen, bestehend aus Hardware und Software, konzipieren und bauen sollte.

Kurz nach 20 Uhr klingelte bei Rüdiger das Telefon. Als Quantenphysiker und Spezialist für künstliche Intelligenz forschte er bereits als Schüler und Student an McCulloch-Pitts-Zellen und später an Hopfield-Netzen. Als das Telefon klingelte, verließ er gerade das KNCS-Institut des MIT.

Rüdiger war von der Idee nicht angetan. Er vertrat die Meinung, dass die wichtigste Kompetenz nicht in der Entwicklung der Ideen oder eines Prototyps liegen würde, sondern in der Identifikation des richtigen Zeitpunkts für eine bestimmte Idee – diese Kompetenz sprach er im Bereich der Digitalisierung ganz Deutschland ab.

Ebenso machte er auf die zunehmende Bedeutung des digitalen Marketings aufmerksam; „Technologiefortschritt mag in den 80er Jahren ausschlaggebend gewesen sein, heute jedoch siegen Unternehmen die es schaffen, dass möglichst viele Menschen von dem Fortschritt erfahren und Zugang dazu bekommen – und dazu bedarf es viel Kapital“.

Kara, Nilay und Thomas rangen Rüdiger trotz seiner Vorbehalte 4 Stunden pro Woche Vereins-Engagement ab.

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Expansion

Im weiteren Verlauf wurden viele „schlafenden“ Vereinsmitglieder und ehemalige Mitglieder reaktiviert. Bis 2010 stieg die Mitgliederanzahl auf über 2.500, davon waren ca. 500 Vereinskollegen aktiv (mehr als 10 Stunden/Woche). Es standen somit mehr als 20.000 Stunden pro Monat an ehrenamtlichen Personalressourcen zur Verfügung. Der Verein wickelte F&E- sowie Recherche-Aufträge von Kommunen, Städten und der Industrie im Ballungsraum mittlerer Neckar ab.

 

Sämtliche Einnahmen wurden in die Vereinsausstattung (Laborgeräte, IT, Lizenzen, etc.) als auch in die Nachhilfe- und Schulprojekte investiert. Auch spendete der Verein hohe Beträge an Bildungsinstitute und andere Non-Profit-Organisationen.

 

Der Verein entwickelte sich neben dem Fraunhofer-Institut zu einer wichtigen regionalen Institution für die Wirtschaft.

Der Niedergang

Das Jahr 2010 war nicht nur deswegen negativ, weil die von der „sozialen“ SPD durchgesetzte Agenda 2010 den Beweis erbrachte, dass Bürger zwar für einen Sozialstaat zahlen müssen, diesen aber nicht in Anspruch nehmen dürfen.
In 2010 brachte der Postbote dem Verein eine Klagezustellung vom Gericht. Die Finanzbehörden klagten auf Verfehlung des Vereinszwecks und auf Steuernachzahlungen in Millionenhöhe.
Der Verein sah sich zu Unrecht beklagt, schlug das Vergleichsangebot der Finanzbehörden aus und strebte einen juristischen Prozess an.

Das Urteil

In 2011 kam es in letzter Instanz zu einem Urteil. Das Gericht sprach den Finanzbehörden im ersten Punkt, Verfehlung des Vereinszwecks, Recht zu und ordnete die Schließung des Vereins an. Vom zweiten Punkt, der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, wurde der Verein freigesprochen.

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GmbH & Co. KG

Nach dem Urteil wurde lange diskutiert, ob ein neuer Verein mit neuer Satzung gegründet werden sollte oder eventuell auch eine gemeinnützige GmbH (gGmbH).
Die Juristen hatten von der Gründung einer gemeinnützigen Organisation, ungeachtet in welcher Gesellschaftsform, abgeraten. Zu hoch wäre die Gefahr, wieder in einen ähnlichen Fall verwickelt zu werden.

 

Die Basis-Crew, bestehend aus Kara, Nilay, Thomas und Rüdiger, einigte sich auf die Gründung eines klassischen Unternehmens.

 

Doch es herrschte Unklarheit darüber, welche ehemaligen Unternehmens-Kunden des Vereins auch gegenüber einer wirtschaftlichen Organisation aufgeschlossen wären. Würden die Unternehmen diesen Wandel mitgehen? Mit welchen Einnahmen kann gerechnet werden und wie können die Ausgaben gering bleiben?
Welches Mantra soll das neue Unternehmen haben und welcher Unternehmensname passt zu dem noch zu definierenden Mantra?
Welche Gesellschaftsform bietet die höchste finanzielle Flexibilität bei gleichzeitiger kalkulierbarer Haftung?
Die den Verein beratende Wirtschaftsprüferkanzlei schlug eine GmbH & Co.KG vor, – der Vorschlag wurde angenommen.

Mission und Mantra

Das neue Unternehmen sollte sein Portfolio gegenüber dem ehemaligen Verein nicht wesentlich ändern. Die Unternehmen, die die Dienstleistungen des Vereins beauftragt hatten, sollten somit einfacher re-akquiriert werden können.

 

Dennoch konnte das neue Unternehmen mit seiner geringeren Personalressourcenstärke nicht alle Dienstleistungen des Vereins abbilden.

 

Daher wurde zum einen eruiert, welche Produkte und Services die Unternehmen beim Verein am häufigsten beauftragt hatten.

Zum zweiten wurde ermittelt, wohin sich die Märkte voraussichtlich in Zukunft entwickeln werden würden.

Im letzten Schritt wurden die Fähigkeiten und Leidenschaften der zur Verfügung stehenden Personalressourcen sowie der Sachressourcen via SWOT-Analyse identifiziert.
Die Ergebnisse waren eindeutig.

 

Die Mission ist die Aufrechterhaltung der Marketing- und Vertriebs-Schnittstellen zwischen europäischen Unternehmen und Endkunden im Kontext der digitalen Transformation.

 

Das neue Unternehmen wird sich dabei…

  1. …mit der Erforschung des Menschen in seiner Rolle als Konsument beschäftigen. Die Big 5 und deren Untergruppen sollen dabei als wissenschaftlicher Leitfaden dienen (Gewissenhaftigkeit, Offenheit für neue Erfahrungen, Extraversion/Intraversion, Verträglichkeit, Neurotizismus). Die Ergebnisse sollen der präzisen dynamischen und automatisierten Zuordnung von Konsumenten zu Zielgruppen dienen.
  2. …mit der Erforschung von Methoden für den Auf- und Ausbau sowie für die Messung von Vertrauen zwischen Unternehmen und Konsumenten befassen.
  3. …zur Zielerreichung der Hochtechnologie bedienen (künstliche neuronale Netzwerke, visuelle Intelligenz, maschinelles Lernen, etc.).
  4. …tiefgreifendes mathematisches Know-how im Bereich Stochastik und statistische Verfahren für die Massendatenanalyse erschließen.
  5. …mit starken Forschungspartnern zusammenschließen um schnelle Produkt- und Service-Entwicklungs-Zyklen zu erreichen.

Weitere sekundäre Ergebnisse waren:

  1. Ausschließliche B2B-Ausrichtung.
  2. Fokussierung auf B2C-Branchen (Automobil, Reiseindustrie, Energie, Pharma- & Medizin, Versicherungen und Banken)

Das erarbeitete Mantra lautet:

„Digitale Kundenzentrierung & datenbasiertes Marketing“

Unternehmensname

Aufgrund unserer weitreichenden Personalauswahlverfahren und anspruchsvollen Assessment-Center, selbst für ehemalige Vereinsmitglieder, verfügte das neue Unternehmen bereits seit Beginn an über überdurchschnittlich qualifiziertes Personal.
Aus diesem Grund fiel der Name auf HighPots, – ein Akronym für „High Potentials“.

HighPots – das Logo

Alle HighPots-Mitarbeiter und –Mitarbeiterinnen durften Vorschläge für das Unternehmenslogo einbringen.
Aufgrund der starken Ausrichtung auf Digitalisierung, Big Data, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen wurde als Logo ein Neuron gewählt.

 

Aufgrund unserer Unternehmensphilosophie, nämlich dass die biologische menschliche Lebensform gegenüber der künstlichen Lebensform zu jeder Zeit das letzte Wort haben sollte, haben wir ein künstliches neuronales Netzwerk als kleineren Bestandteil innerhalb eines biologischen Neurons im Logo skizziert.

Maschinelles Lernen im Dynamischen Pricing im Marketing
Omnichannel Marketingintelligenz für M2M

2011 bis 2016

Im Zeitraum von 2011 bis 2016 konnte HighPots vielen Marketing- und Vertriebs-Abteilungen unterschiedlicher Unternehmen bei der Steigerung von Verkäufen helfen.
Die intelligente, automatisierte und präzise Zuordnung von Konsumenten zu exakten Zielgruppen in Echtzeit hat sich als lohnenswert für unsere Unternehmenskunden herausgestellt.

 

Ebenso sind unsere entwickelten Kennzahlensysteme für branchenorientierte Vertrauensmessung zwischen Konsumenten und B2C-Unternehmen mittlerweile ein wichtiges Instrument für unsere Kunden.

 

Seit 2011 erforscht HighPots allgemeine und branchenbasierte Verhaltensweisen von Konsumenten. Diese Verhaltensweisen haben wir in zahlreiche Parameter unterteilt. Wir zeichnen das Verhalten von Konsumenten auf, analysieren es und ordnen den Konsumenten mit hoher Treffsicherheit einer oder mehrerer Zielgruppe(n) zu.

Darauf folgend spielen wir Vertrauenselemente aus und messen das entstehende Vertrauen. Auch hierfür haben wir KPI entwickelt.

Ist das Vertrauen zwischen Unternehmen und Konsument hoch genug und das Interesse des Konsumenten an einem Produkt oder Service ausreichend, werden Angebote ausgespielt.

 

Die Abbildung psychologischer und soziologischer konsumbezogener Aspekte in Software bietet große Vorteile für B2C-Unternehmen.

 

Konkrete Entwicklungen von HighPots seit 2011:

  • Entwicklung eines Verfahrens sowie von Software zur Messung von Vertrauen
  • Zielgruppen-Mapper® – Software zur dynamischen Zuordnung von Konsumenten-Profilen zu Zielgruppen sowie von Produkten zu Zielgruppen
  • Gamification Klick-Rally® – Entwicklung und Vermarktung von Spiele-Apps zum Zwecke der Datenanreicherung und Endkunden-Profilierung
  • Schnittstellen zu Web-Tracking-Systemen
  • Schnittstellen zu CRM-Systemen (Midoco, Microsoft Dynamics, CAS, etc.)
  • Schnittstellen zu Content Management Systemen
  • Browser- und Clock-Fingerprint-Software
  • Ultraschall eBeacon zur Multi-Screen-User-Erkennung
  • S4CRM® – integriertes Multi-Channel-System zur Sozialdatenanreicherung, Zielgruppendefinition, Produkt-Zielgruppen-Matching, Kampagnen-Management und Real-Time Kampagnen-Controlling
  • MailStone® – System für die Zuordnung von E-Mail-Adressen zu Zielgruppen
  • HP-Cloud – Aufbau einer High Performance Big Data-Cloud
  • Digitaler Service Desk (DSD) – Hybridsystem aus Bot und Mensch für Support- und Service-Center

Gegenwart

Aktuell bauen wir unser Portfolio im Bereich des datenbasierten Marketings unter Einsatz neuronaler Netzwerke und stochastischen Verfahren aus.

Auch entwickeln wir weitere Produkte und Schnittstellen zur Datenerhebung, die teilweise als neue Marketingkanäle fungieren oder eine Ergänzung für bestehende Marketingkanäle sind.

Wir brachten in 2017 unseren Systemen die Unterscheidung zwischen Erfolg und Misserfolg bei.
Wird beispielsweise eine hohe Conversion erreicht, merken sich unsere Systeme alle Parameter, die dazu führten – aus sämtlichen Kampagnen… Werbekanal-übergreifend.

Dazu werden auch soziologische Trends addiert, – bestimmte gesellschaftliche oder politische Ereignisse in Kontext zum Kampagnenergebnis gesetzt.
Somit bringen unsere Algorithmen für maschinelles Lernen permanente Vertriebs- und Marketing-Optimierungen in unsere Software-Produkte…. und somit die Steigerung von Umsätzen für unsere Kunden.

Für Ende 2017 und das Jahr 2018 werden wir unsere Produkte mit M2M-Protokollen verbinden (M2M = Maschine-Zu-Maschine). Somit können Konsumentenbedürfnisse in den Produktionsprozess des bestellten Produkts einfließen.

Künstliche Marketingintelligenz Vorteile für Unternehmen